BDSM – meine Erfahrungen und Hinweise dazu   Leave a comment

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Der BDSM-Lebensstil

Die Begriffe “dom” und “sub” werden verwendet innerhalb der BDSM-Lebensstil (Fesselung, Disziplin, Sadismus, Masochismus). BDSM bezieht sich auf eine Reihe verschiedener erotischer Praktiken und/oder Rollenspiele, und normalerweise übernimmt ein Partner die Rolle des “Dom” und der andere die des “Sub”.

Entgegen der langläufigen Meinung ist der BDSM-Lebensstil nicht gewalttätig. Er ist auch nicht ausschließlich sexueller Natur.

In Wirklichkeit streben diejenigen, die an BDSM-Praktiken teilnehmen, oft nach einer anderen Art der mentalen, psychologischen, physischen und sexuellen Befriedigung als das, was als Mainstream gilt.

Und trotz der Tatsache, dass Macht bei dieser Art von Lebensstil eine große Rolle spielt, gibt es im Allgemeinen viel Respekt, Pflege und Kommunikation zwischen den Teilnehmenden.

Was ist ein Dom?

Dom” ist die Abkürzung für “dominant” und bedeutet, kurz gesagt, wenn eine Person volle Macht, Kontrolle und/oder Einflussnahme auf andere. Ein Dom übernimmt die Verantwortung für die Führung, Anleitung, Disziplinierung und den Schutz seiner Untergebenen (Unterwürfigen).

Was ist ein Sub?

Sub” ist, wie erwähnt, die Abkürzung für “unterwürfig”, und es ist, kurz gesagt, der Empfänger der Kontrolle, des Einflusses und der Disziplin. Ein Untergebener ist jemand, der die Einwilligung gibt und sich der Autorität eines anderen (seines dom) unterwirft.

Identifizieren Sie sich also mit dem einen oder dem anderen? Vielleicht sind Sie fasziniert, vielleicht tauchen Sie nur Ihren Zeh ein, um das Wasser zu testen, um zu sehen, ob es Ihnen gefällt? Oder es könnte sein, dass Sie schon seit geraumer Zeit den BDSM-Lebensstil leben und die d/s-Beziehungsdynamik genießen?

Wie dem auch sei, hier ist eine kurze kleine Anleitung, was einen “guten” Dom ausmacht… Machen Sie sich Notizen, wenn Sie ein Neuling sind, oder nicken Sie einfach oder schütteln Sie den Kopf, wenn Sie wissen, was Sie tun.

Was macht einen ‘guten’ Dom aus?

Ein Dom sein kann scheinen einfach, aber es erfordert tatsächlich viel Intuition, Ausgewogenheit, Intelligenz, Selbstbewusstsein, Mitgefühl, Kommunikation, Verantwortung und Respekt.

Nicht nur das, sondern die Dinge, die einen “gut” machen, sind auch subjektiv, je nachdem, wie man mit vordefinierten Grenzen und Regeln umgeht und wie sie miteinander kommunizieren.

Objektiv gesehen umfasst ein “guter” Dom zu sein:

Seien Sie respektvoll (in der Öffentlichkeit): egal, ob die D/S-Beziehung ausschließlich für das Schlafzimmer bestimmt ist oder ob sie rund um die Uhr und 7 Tage die Woche praktiziert wird, ein Dom sollte seinem Untergebenen gegenüber immer respektvoll sein, besonders aber vor anderen (sofern nicht anders angegeben). In der Öffentlichkeit herabgesetzt oder erniedrigt zu werden, zeugt nicht von Respekt.

Kontrolle und ihre Bedeutung fest im Griff zu haben: Ein Dom, dessen Leben von Leidenschaft, Prioritäten, Zielen und Bestrebungen geprägt ist, auf die sie aktiv hinarbeiten, kann ein ausgezeichneter Hinweis auf einen “guten” Dom sein. Selbstdisziplin und Selbstbeherrschung ist ein wichtiger Aspekt in der d/s-Beziehung.

Versprechen halten: Ein Dom zu sein bedeutet Verantwortung. Wenn ein Dom beweist, dass er sein Wort halten, zuverlässig und verantwortungsbewusst sein kann, ist das ein großartiges Zeichen.

Knicke teilen: Diese ist zwar subjektiv, aber der Erfolg einer D/S-Beziehung hängt davon ab, ob beide Partner aktiv an derselben Beziehung interessiert und von ihr fasziniert sind. Arten von KnickenWünsche und Erforschung.

Offen für Kritik zu sein: Ein “guter” Dom wird eine nährende und mitfühlende Seite haben, und auf diese Weise ist er offen für Kommunikation – sei es Lob oder Kritik. Außerdem sind sie in der Regel sehr wissbegierig und begierig, zu lernen und sich zu verbessern.

Sie sind kreativ: Manche mögen argumentieren, dass die Übernahme der Rolle des “Dom” eine Kunstform ist. Ein “guter” Dom wird inspirierend, kreativ, lustig und spielerisch sein. Sie werden auch erkennen, dass es immer Raum für Wachstum, Verbesserung und neue und innovative Wege gibt, um die Beziehung zu d/s zu genießen.

Freundlichkeit: einer der wichtigsten Aspekte der d/s-Beziehungen, ist Nachsorge. Das heißt, nach der Spielzeit wird der Dom kuscheln, sich mit dem Untergebenen unterhalten, ihn umarmen und/oder dafür sorgen, dass er sich wohl fühlt und glücklich ist. Auf diese Weise zeigt er seinem Untergebenen Respekt und Freundlichkeit und lässt ihn wissen, dass er nach der Spielzeit nicht weggeworfen, sondern geliebt wird.

Verstehen: Ein Dom wird sich von ganzem Herzen an die Wünsche und Bedürfnisse seiner Untergebenen halten. Er wird seine Grenzen und Begrenzungen respektieren und die Beziehung auf die Bequemlichkeit, Bereitschaft und Intrigen des Untergebenen abstimmen.

Selbstlosigkeit: Ein ‘gutes’ Dom wird sich nicht nur auf ihr eigene Bedürfnisse und Gewinne Selbst-Freude oder Zufriedenheit. Es geht darum, das Glück und Wohlergehen ihrer Untergebenen zu einer Priorität zu machen und nicht in einer egoistischen und sich selbst erfüllenden Weise zu handeln.

Intelligenz: Bei einer d/s-Beziehung geht es nicht nur um körperliche Aktion, sondern oft auch um geistige Stimulation und Verbindung. Aus diesem Grund sind so viele Doms hochintelligent, da sie einen intensiven mentalen Austausch suchen.

Selbsterkenntnis: Ein “guter” Dom wird in der Lage sein, seine Stärken und Grenzen zu kennen. Er hat ein gutes Gespür dafür, wer er ist, was er will und wie er seine Ziele erreichen kann, und ist gleichzeitig offen für Lernen und Verbesserung.

Vertrauenswürdigkeit: Damit eine D/S-Beziehung gedeihen kann, ist Vertrauen einer der wichtigsten Faktoren.. Auch ein Dom muss sich gegenüber seinem Untergebenen beweisen und zeigen, dass er sich wirklich um ihn kümmert und ihn respektiert. Auf diese Weise ist die Sicherheit und das Wohlergehen des U-Bootes eine Priorität für den Dom.

Ein ‘guter’ Dom & ein ‘schlechter’ Dom

Ein “gutes” Dom wird die Gedanken und Wünsche eines Untergebenen sanft beeinflussen und dabei aufmerksam und rücksichtsvoll sein. Sie werden ihrem Untergebenen aktiv zuhören und von ihm lernen, um eine Dynamik zu schaffen, die erfüllend, befriedigend und für beide Seiten vorteilhaft ist.

Im Gegensatz dazu wird ein “schlechtes” Dom fälschlicherweise als dominant und herrschsüchtig angesehen. Sie können ungeachtet der Bedürfnisse ihrer Untergebenen als unhöflich und hungrig nach Kontrolle und Macht erscheinen. Sie werden Respekt verlangen, während sie sich respektlos verhalten, z.B. Drohungen aussprechen, ihr Untergebenes herabsetzen oder dessen Grenzen überschreiten.

Plot Twist: Der Dom hat nicht wirklich die ganze Kontrolle

Auf den ersten Blick mögen diejenigen, die mit dem BDSM-Lebensstil nicht vertraut sind, annehmen, dass die gesamte Macht und Kontrolle in den Händen der Herrschenden liegt… das ist in der Tat nicht wahr. Ein Dominanter ist nicht der einzige, der das Sagen hat.

Im Gegenteil, es ist eigentlich das Sub, das alle Karten in der Hand hält, denn es ist ihre die Bereitschaft, die volle Kontrolle aufzugeben, die es dem Dom letztlich erlaubt, Macht und Kontrolle auszuüben.

Ein “guter” Dom wird mit seinem Untergebenen Grenzen gesetzt haben, um sicherzustellen, dass er sich immer wohl und sicher fühlt, und Zustimmung hat Priorität in der d/s-Beziehung. Ein “guter” Dom wird nichts tun, was sein Untergebener nicht will oder wünscht, und er stellt die Bedürfnisse des Untergebenen auf die gleiche Stufe oder sogar höher als seine eigenen.

Persönlichkeitsmerkmale von BDSM-Enthusiasten

Interessanterweise stieg die Zahl der Studien, die zur Welt des BDSM durchgeführt wurden, nach dem Roman und dem Film erheblich an, 50 Grautöne kam heraus.

Eine Studie bestätigte, dass psychische Störungen in keiner Weise mit denjenigen in Verbindung stehen, die an BDSM-Praktiken teilnehmen. Vielmehr wurde festgestellt, dass BDSM-Enthusiasten mehr geistig und emotional gut angepasst.

Und interessanterweise eine andere von Wismeijer und van Assen durchgeführte Studie über diejenigen, die den BDSM-Lebensstil lebenfanden heraus, dass sowohl die Doms als auch die Subs einen höheren Grad an Offenheit zeigen, wenn es um Erfahrung und Gewissenhaftigkeit geht.

Die Forscher haben auch festgestellt, dass die Doms tendenziell ein höheres Maß an Wohlbefinden aufweisen, SelbstwertgefühlSie sind weniger empfindlich gegenüber Ablehnung als diejenigen, die kein BDSM praktizieren.

Sind Sie oder sind Sie derzeit in einer d/s-Beziehung mit einem “guten” dom? Mit den oben genannten Informationen und zusätzlichen Studien scheint es, als könnten Sie sich glücklich schätzen, denn “gute” Doms besitzen wirklich einige großartige Qualitäten, Ethik und Intelligenz.

Gerade in Zeiten des Internets und 50 Shades of Grey gibt es sehr viele Superdoms, die sich als erfahren präsentieren, aber eigentlich keine Ahnung haben. Gerade in der SM-Szene trifft man immer wieder auf solche Menschen. Daher ist es für dich liebe Sub und lieber Sklave sehr wichtig genau zu überlegen, mit wem ihr spielt und wem ihr euren Körper zur Verfügung stellt.

 

Woran erkenne ich einen guten Dom?

  1. Er/Sie zwingt dich zu nichts, zu dem du nicht gezwungen werden willst

Jeder Mensch hat Tabus und die sind so unterschiedlich wie die Menschen selbst. Diese Tabus muss der Dom/ die Domina einhalten. Hier gibt es keine Diskussion.
Leider haben mir Freundinnen schon häufiger erzählt, dass ein Dom ihre Tabus missachtet hat, als sie sich nicht wehren konnte.  Und hierbei handelt es sich leider nicht um Einzelfälle.  So ein Vertrauensmissbrauch wäre für mich ein Grund das Spiel sofort zu beenden und je nach Reaktion des Doms, war das die letzte Session.  

  1. Erst reden, dann spielen

Ein guter Dom wird dich vorher fragen, wie viel Erfahrungen du hast. Er/ Sie wird dich nach deinen Vorlieben fragen und ihr werdet über Tabus reden. Erst dann wird gespielt.

  1. Es gibt ein Safeword

Häufig höre und lese ich solche Aussagen wie „also wir brauchen kein Safeword“. Bitte lass dich davon nicht verunsichern. Meistens stammen solche Aussagen von langjährigen Spielpartnern. Wir haben auch kein Safeword, aber nach über 3 Jahren kenne ich die Grenzen meines Partners. Auch merke ich sofort, wenn die Stimmung kippt und es kein halbherziges „bitte hör auf“ ist, sondern ein ernstes „STOPP“. Wenn man sich aber noch nicht so gut kennt und betteln und flehen sogar ein Teil des Spiels ist, dann merkt man nicht, ob Sub die Session jetzt wirklich beenden will oder um mehr bettelt.

Auf Playpartys (meine erste Fetischparty) spielen wir trotz der 3 Jahren mit einem Safeword. Denn beim Spiel mit anderen haben wir noch nicht so viel Erfahrungen und eine Situation die zu Hause ok ist, kann auf einer Veranstaltung ganz anders sein. Daher benutzen wir hier das Ampelsystem: Grün (alles ok), Gelb (du kommst an meine Grenzen), Rot (abbrechen, bzw. Intensität zurückfahren).

  1. Ein gebildeter Dom ist ein guter Dom

Wie ich bereits erwähnt habe ist BDSM nicht ohne und es können immer Unfälle passieren. Daher ist es wichtig, dass Dom/ Domse weiß was sie tut. Und gerade, wenn man Neues ausprobiert sollte man sich vorher so gut wie möglich informieren. Hier ein paar Tipps, wo du neue Techniken erlenen kannst:

Seminare und Workshops
hier am besten einfach mal „BDSM Seminar+Hamburg (bzw. den Namen deiner Stadt suchen). Und schon wirst du fündig.

– Bücher
hier kann ich euch zum Beispiel die Bücher von Matthias Grimme ans Herz legen. Diese BDSM-Bücher sollten in keinem Haushalt fehlen und stehen auch bei mir im Regal:

– Stammtische zu speziellen Themen
So gibt es zum Beispiel in jeder größeren Stadt Bondage Stammtische oder auch Spanking Stammtische. Auch als Anfänger bist du hier herzlich willkommen und kannst deine Fragen loswerden. Die meisten teilen gerne ihr Wissen und aufmerksame Zuhörer/ Zuschauer können hier viel lernen. Und vielleicht lässt ein gut gelaunter Dom dich das neu erlernte auch gleich mal an seiner Sub ausprobieren.

  1. Safety first

Das ist für mich das absolut wichtigste! Wie im Punkt 4 beschrieben, nicht einfach machen, sondern erst informieren. Mein Partner hat sich zum Beispiel gewünscht, dass ich seine Harnröhre mit einem Dilator ficke. Diesen Wunsch erfülle ich natürlich gerne.. *grins* Aber bevor ich das gemacht habe, habe ich mir von einer Freundin (sie liebt Kliniksex) zeigen lassen, wie das geht. Worauf ich achten muss und welche hygienischen Standards ich einhalten muss.
Zu ihrer Freude habe ich das Versuchsobjekt gleich mitgenommen und wir hatten einen sehr schönen Abend.

  1. Alles ok?

Auf jeder Fetischparty gibt es den einen Dom, der stundenlang auf seiner Sub rum haut und nicht ein einziges Mal fragt, wie es ihr geht. Da steht Dom hinter seiner Sub und haut und haut.. Und das wirklich eine gefühlte Ewigkeit. Sub stöhnt und schreit, aber Dom kommt nicht mal auf die Idee Sub mal nach ihrem Befinden zu fragen. Traurig… BDSM ist immer einvernehmlich und da gehört es zu meiner Pflicht meine Sub/ meinen Slaven immer wieder zu fragen, ob alles ok ist. So viel Zeit muss sein!

  1. Aftercare

Eine Session ist meistens eine sehr intensive Erfahrung. Für Körper und Seele. Danach möchte man sich in die liebvollen Arme des Doms/ der Domse schmiegen und aufgefangen werden. Hierbei handelt es sich meiner Meinung nach um den wichtigsten Teil einer Session.

  • Wie du deine Sub/ deinen Sklaven auffängst und warum das so wichtig ist.

Mein Fazit:
BDSM hat sehr viel mit Vertrauen und gegenseitigem Respekt zu tun. Wenn du dein Partner oder auch Spielpartner mit Respekt begegnest und darauf aufpasst, dass es Sub gut geht, dann machst du schon sehr viel richtig. An alles andere kannst du dich langsam herantasten.

 

Was ist eine BDSM- Session

Wenn du dich für das Thema SM interessierst, dann wirst du häufiger mal den Begriff „Session“ gehört oder gelesen haben. Doch was ist damit eigentlich gemeint? Wer nimmt daran teil? Gibt es spezielle Regeln? Und wie lange dauert so eine Session? Doch kommen wir zuerst zu der Definition.

Was versteht man unter einer BDSM- Session?

Bei einer Session (auch Sitzung) handelt es sich um einen zeitlich begrenzten Rahmen, in dem Praktiken aus dem SM- Bereich gelebt und erlebt werden und jeder Beteiligte eine bestimmte Rolle einnimmt. Die Länge des Zeitraums könnt ihr natürlich selbst bestimmen. Meistens wird die Zeit vom dominanten Part vorgegeben. Bzw. bestimmt er/sie über das Ende der Session. Natürlich kann auch der devote Part eine Session beenden oder einleiten, wenn er nett darum bittet. Ein guter Dom wird jedoch erkennen, wenn seine Sub oder Sklave am Ende Ihrer/ seiner Kräfte ist und das Ende der Session einleiten.

An einer Session können beliebig viele Personen teilnehmen. Meistens macht sich der dominante Part vor Beginn der Session Gedanken über den Ablauf. Was will er/ sie machen? Wo liegt der Fokus? Wie sehr soll Sub leiden? Natürlich gibt es auch immer Platz für Spontanes, zum Beispiel wenn Sub besonders frech ist.

Viele SMer sprechen auch davon, dass sie „Spielen“. Es könnte der Satz fallen „Am Wochenende haben wir nett zusammen gespielt“. Damit ist ebenfalls eine Session gemeint. Der Begriff „miteinander spielen“ setzt sich immer mehr durch.

Wie beginnt und endet eine SM- Session?

In den meisten Fällen beginnt eine Session mit dem Anlegen des Halsbands und endet mit dem Abnehmen des Halsbands. Einige Sessions beginnen auch mit einer Verbeugung vor dem dominanten Part und dessen Ehrerbietung. Zum Beispiel durch das Küssen der Füße. Freche Subs legen sich auch einfach mal selbst das Halsband um und schauen was so passiert. Oder bringen ihrem Herrn die Gerte, in der Hoffnung eine Bestrafung zu erhalten.

Ich habe auch schon von einem Pärchen mit Kind gehört, dass ein abgeschlossenes Spielzimmer im Haus hat. Und immer wenn der Schlüssel irgendwo auffällig rum liegt oder vom Haken fehlt, weiß der Andere Bescheid. Auch eine nette Idee.

Ich lasse eine Session gerne damit beginnen, dass ich meinen Sklaven ins Bad schicke, sich rasieren und duschen lasse. Danach kniet er vor mir, küsst mir die Füße und erhält dann sein Halsband von mir. Das Halsband wird er mir vorher feierlich übergeben.
Die Session endet erst dann, wenn das Halsband von mir abgenommen wurde. Auch beim sogenannte „Auffangen“ nach der Session trägt mein Partner immer noch das Halsband. Andere nehmen es schon vorher ab. Macht das, was sich für euch richtig anfühlt. Oder probiert alles einmal aus. Im Laufe der Zeit werdet ihr euer eigenes kleines Ritual entwickeln.

Warum ist ein zeitlich begrenzter Rahmen sinnvoll?

Die wenigsten Paare leben eine 24/7 BDSM- Beziehung. Also eine SM- Beziehung, die an 7 Tagen die Woche und an 24 Stunden am Tag besteht. Eine Session hilft daher, um den SM- Part im Leben klar von dem übrigen Teil abzugrenzen. Ich möchte von daher gerade Anfängern ans Herz legen ein Halsband zu tragen. Denn dadurch habt ihr eine klare Abgrenzung. Das ist für den devoten Part wichtiger, als für den dominanten. So meine Erfahrungen.

Die wenigstens Doms wünschen sich auch eine devote Partnerin im Alltag.

Welche Regeln gibt es bei einer BDSM- Session?

Eine Session sollte immer nach SSC ablaufen. Also S- Safe (sicher), S- Sane (gesund) und consensual (einvernehmlich). Das heißt ihr solltet auf Verhütung von Krankheiten und Verletzungen achten. Darauf das bei härteren Praktiken (z.B. Nadeln) die Hygiene eingehalten wird, dass alles unter Vollbesitz eurer geistigen Fähigkeiten (nicht im Vollrausch) abläuft und natürlich das alles einvernehmlich geschieht. Niemand hat etwas davon, wenn Dom eine nette Session mit 3 dominanten Männern geplant hat, aber Sub das so gar nicht möchte. Es macht auch keinen Spaß, wenn nach einer gelungenen Session eine Entzündung zurückbleibt. Also achtet bitte immer auf SSC! Einen tollen Artikel zum Thema SSC hat Lisa bereits verfasst: Safe, Sane & Consensual – SSC

 

Tabus- Die Spielregeln einer Session

Was sind eigentlich Tabus und muss ich wirklich vorher darüber reden? Macht sie nicht die Spannung kaputt? Oder schränkt es den dominanten Part zu sehr ein? Und wann ist der richtige Zeitpunkt über Tabus zu reden? Diese Fragen möchte ich hier für dich klären und allen Subs Mut machen Grenzen zu setzen. Denn nur wer die Spielregeln vorher festlegt hat beim BDSM wirklich Spaß und kann sich bedingungslos fallen lassen.

Warum brauche ich überhaupt Tabus?

Stell dir vor, dein Dom/ deine Domina will dich überraschen und hat eine Outdoor Session auf einer Wiese geplant und du hast Heuschnupfen. Oder er/sie plant den Besuch einer netten Fetischparty, auf der die Subs zur Schau gestellt werden. Und das letzte was du willst ist es von andere berührt zu werden. Klar kann man auch direkt vorher darüber reden. Aber was ist, wenn Dom dich überraschen will und du erst mitten in der Location merkst, worum es eigentlich geht? Oder dir wurden die Augen verbunden und auf einmal steckt eine Nadel in der Haut… Kann nett sein, aber.. Du merkst worauf ich hinaus will, oder? Was für den Einen eine geile Vorstellung ist, kann für den Anderen schnell der absolute Horror sein.
Manchmal können auch berufliche Gründe ein Grund sein, warum man nicht in der Öffentlichkeit spielen will oder auch gesundheitliche, warum man kein Bondage mit verschränkten Armen hinter dem Rücken haben kann. Es kann auch sein, dass man schon einmal schlechte Erfahrungen mit Würgespielen gemacht hat und deswegen Würgespiele ein absolutes Tabu darstellen. Ich glaube du merkst langsam, wie wichtig es ist über Tabus zu reden..

 

Was sind Tabus beim BDSM?

Tabus sind die Spielregeln einer Session. Es beinhaltet alles, was Sub auf keinen Fall machen möchte (die Gründe sind Nebensache). Dom bzw. Domina hat diese Spielregeln ohne wenn und aber zu akzeptieren. Denn Tabus sind festgelegte Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen. Denn ein Überschreiten dieser Grenzen stellt ein absoluter Vertrauensbruch dar und würde für mich vermutlich das Ende der Session bedeuten und vielleicht auch das Ende der Spielbeziehung. Je nachdem, ob mein Tabu mit Absicht nicht akzeptiert wurde oder ob die Person ausversehen gehen einer meiner Tabus gehandelt hat.

Damit ihr einen kleinen Einblick bekommt, was Tabus sein können habe ich für euch hier ein paar Beispiele. Natürlich könnt ihr alles nennen, was für euch ein absolutes Tabu darstellt. Die Liste soll nur als Beispiel dienen.

Beispiele für Tabus beim SM:

  • Keine Narben

  • Kein Blut

  • Keine Fäkalien

  • Keine Spuren

  • Keine Demütigungen

  • Kein Spiel in der Öffentlichkeit

  • Nicht ohne Gummi

  • Keine Drogen

  • Nicht Anal

  • Auf keinen Fall ins Gesicht schlagen

  • Kein Bondage an den Beinen

  • Keine Würgespiele

  • Niemals an den Haaren ziehen

Grundsätzliche Taus sind für uns:

uns die Kopfhaare zu scheeren

uns zu Tätowieren

Diese Liste könnte ich endlich fortführen. Wichtig sind hier deine ganz eigenen Tabus und Grenzen. Du kannst hier nichts falsch machen! Mach dir jedoch intensiv darüber Gedanken, was du wirklich nicht willst und nenne nur diese Punkte. Denn zu viele Tabus können einer Session auch im Wege stehen.  

Kann man es mit Tabus auch übertreiben?

Ein definitives JA. Als dominanter Part ist es tatsächlich sehr deprimierend, wenn man vor dem Beginn einer Session eine ganze Liste an Tabus erhält. Man macht sich Gedanken über eine tolle Session und dann hört man nur noch „bitte kleine Spuren, bitte nicht knebeln, bitte nicht zu doll fesseln, kein Halsband, bitte nicht…“ Ihr merkt was ich meine…? Lasst eurem dominanten Part auch etwas Spielraum. Daher, Tabus ja aber bitte im angemessenen Rahmen!

ACHTUNG: Weise unbedingt auf körperliche Einschränkungen hin. Wie zum Beispiel verletzte Gelenke, Bewegungseinschränkungen oder auch auf Diabetes. Alles was es zu beachten gibt, ist wichtig.

Tabus sind doch auch da, um gebrochen zu werden oder nicht?

Nein beim BDSM nicht. Tabus haben 100% eingehalten zu werden. Es kann jedoch auch ein Reiz sein mit Grenzen zu spielen. Und hier benutze ich bewusst das Wort „Grenzen“. Grenzen können sich verschieben und es kann sehr anregend sein sich näher an diese Grenzen ran zu tasten. Aber dieses Spiel sollten nur erfahrene BDSMler spielen und auch nur, wenn sich beide Partner sehr gut kennen. Dann kann Dom damit beginnen die Grenzen der Sub langsam und stetig ein bisschen zu verschieben. Zum Beispiel, wenn Sub nicht auf Schmerzen steht. Der Dominante Part könnte spielerisch immer wieder Schmerzen mit in die Session einbauen und diesen Schmerzreiz immer weiter ausbauen. Irgendwann verbindet Sub mit dem Schmerz dann vielleicht auch Lust und Geilheit und will selber mehr, obwohl vorher ein Klaps auf dem Arsch schon grenzwertig war. Aber wie gesagt, dieses Spiel empfehle ich aber wie gesagt nur erfahrenen BDMSlern , da es hierbei einiges zu beachten gibt. Hierzu werde ich aber nochmal einen eigenen Artikel schreiben.

Wann ist der richtige Zeitpunkt über Tabus zu reden?

Am besten noch bevor Top die Session geplant hat. Wenn ich eine Session plane, dann mache ich mir meistens schon Tage vorher über den Ablauf Gedanken. Meistens gibt es einen bestimmten Schwerpunkt, bzw. etwas das ich unbedingt machen will. Wenn aber genau das einer deiner Tabus ist, dann wäre die ganze Vorbereitung für den Ar***. Also am besten rechtzeitig Bescheid sagen. Ein guter Dom/ eine gute Domina wirst du auch daran erkennen, dass sie/er nach deinen Tabus fragt.

Sub trau dich!

 

Plane deine Session mit der 5 Punkte-Checkliste

Dann kann nichts mehr schief gehen. Zumindest fast nichts. Ich möchte hier gerade SM Anfängern dabei helfen eine BDSM Session zu planen. Aber auch Fortgeschrittene bekommen bestimmt noch ein paar zusätzliche Ideen.

Wenn du dich jetzt fragst, was überhaupt eine Session ist, dann schau doch mal hier weiter oben in meinen Artikel rein: Was ist eine BDSM-Session? Hier bin ich ausführlich auf das Thema eingegangen und du bekommst Tipps, wie eine Session beginnen und enden sollte.

Bei meinem Beitrag gehe ich davon aus, dass du bereits mit deinem Partner/in über die persönlichen Tabus während der Session gesprochen hast. Wenn nicht, dann lese bitte auch diesen Artikel: Tabus-die Spieregeln einer Session. Denn erst, wenn ihr über Tabus gesprochen habt, kannst du mit der Planung deiner Session beginnen. Es macht keinen Sinn eine Bondage Session zu planen, wenn dein Partner/in es nicht mag gefesselt zu werden. Logisch oder?

Du kennst die Tabus deines Partners oder hast vor, darüber noch vor eurer ersten Session zu sprechen? Gut, dann bist du jetzt bereit für die Planung.

Die 5 Punkte-Checkliste für eine gelungene Session

Ich möchte vorweg noch sagen, dass es nichts schöneres als Spontanität gibt. Aber auch nach über 10 Jahren Erfahrungen mit BDSM plane ich gerne eine Session. Für mich ist das ein Teil des Spiels und mir macht es Spaß mir im Laufe der Woche zu überlegen, was ich mit meinem Partner anstellen möchte. Und je nach Laune, hat er mehr oder weniger Mitspracherecht. Und gerade, wenn du noch nicht so viele Erfahrungen hat, ist es hilfreich eine Session vorher zu planen. In meiner Checkliste findest du außerdem Punkte, die du auch beachten solltest, wenn es spontan zu einer Session kommt. Denn eine gewisse Vorbereitung ist unerlässlich.

Für mich ist das ein Teil des Spiels und mir macht es Spaß mir im Laufe der Woche zu überlegen, was ich mit meinem Partner anstellen möchte bzw. mein Partner mit mir.

Was ist der Schwerpunkt deiner SM Session?

Kurz gesagt, wo liegt der Fokus? Vielleicht möchtest du eine neue Peitsche ausprobieren, oder es soll um Sinnesentzug gehen und die Maske und Ohrenstöpsel müssen bereits liegen. Auch ein Bondage kann ein Fokus sein. Überleg dir vorher, worauf du dich konzentrieren möchtest und versuch realistisch einzuschätzen, wie viel Zeit du dafür brauchst.
Bei einer meiner ersten Sessions hatte ich unter anderem ein Spiel mit Klammern eingeplant, aber nicht bedacht, dass man natürlich nicht eine Stunde klammern kann/ sollte. Ich hing dann einen kurzen Moment etwas in der Luft und musste mir erstmal überlegen wie es weiter geht. Eine Lösung war mit einem ziemlich großen Analplug schnell gefunden. *grins* Dennoch ist es gerade bei deinen ersten Sessions ratsam dir etwas mehr zu überlegen, als nur diese eine Sache.
Ich verspreche dir aber, dass es später einfacher wird. Und du zukünftig viele spontane Ideen haben wirst, um deine Sub/ deinen Sklaven zu quälen. Aber auch nach über 3 Jahren Erfahrungen als Domina überlege ich mir immer noch den Fokus der Session. Es kann jedoch auch sein, dass ich mich spontan anders entscheide.

  1. Körperliche Vorbereitung

Rasur: Das betrifft sowohl Dom, als auch Sub in gleichem Maße. Im 21. Jahrhundert bevorzugen die meisten Menschen (natürlich nicht alle) einen rasierten Intimbereich. Und wenn Dom sich über eine rasierte Muschi freut, dann freut sich Sub bestimmt auch über einen rasierten Schwanz. Es kann natürlich auch Teil des Spiels sein, die Sub dazu zu zwingen die unrasierten Eier zu lecken, vor allem wenn sie es hasst. Ich liebe Hygiene und ungewaschene Schwänze zu lutschen finde ich schrecklich. Mein Liebster war mal so freundlich mich dazu zu zwingen seinen Schwanz sauber zu lecken.. *grrr* Aber es war sehr geil! Dafür habe ich ihm mal angedroht die übrig gebliebenen Haare, nach einer Rasur, mit der Pincette zu entfernen. Ich kann euch sagen, sein Körper war noch nie so glattrasiert. *lach*

 

Duschen/ Baden/ Waschen: Das ist glaube ich selbsterklärend und führe ich nur der Vollständigkeit halber auf.

Analspülung/ Reinigung:
Dieses Thema ist vielen unangenehm, aber wer möchte schon gerne eine Fisting-Session durchführen und wortwörtlich dabei in Scheiße wühlen?! (Entschuldigung, aber ist ja so) Auch ein Strap- On zu benutzen oder Analsex ist mit einem sauberen Hintern wesentlich schöner. Als passiven Part kann man sich ebenfalls besser entspannen, wenn man nicht gleich denkt „hoffentlich passiert da nicht gleich ein Unfall“. Wie bekommst du deinen Darm sauber?

Das geht am einfachsten mit einem so genannten Mikroclistier (ich empfehle das Präparat Microlax), den du sogar bei Amazon bestellen kannst (siehe Bild). Einfach rein spritzen und glaub mir, in 5-10 Minuten rennst du aufs Klo und alles ist sauber. Am besten machst du das 30 Minuten vor einer Session. Der Microclistier wirkt nur lokal und wird nicht vom Körper aufgenommen. Nebenwirkungen treten daher nur bei Unverträglichkeiten auf. Aber bitte unbedingt die Packungsbeilage lesen.
Es gibt auch noch die Option eine Klistierspritze zu verwenden. Hier spritzt man körperwarmes Wasser in den Enddarm, hält ein bisschen an und hat dann einen ähnlichen Effekt wie mit dem Microclistier. Hart gesottene können auch einen Einlauf machen.
Ihr wollt mehr über das Thema Analreinigung wissen und ich soll dazu ausführlicher schreiben? Dann schreibt mir dazu bitte in die Kommentare oder schickt mir eine E-Mail. Ich werde dann einen ausführlichen Beitrag dazu schreiben. 

  1. Hast du alles?

Überleg dir welche Utensilien, du für eure Session benötigst und leg sie dir dahin, wo du leicht rankommst. Es kann auch Spaß machen, einen extra großen Dildo hinzustellen oder die Peitsche, vor der sich Sub so sehr fürchtet. Auch wenn du gar nicht planst, die heute zu benutzen. Aber das Kopfkino wird unbezahlbar sein.

Sind die Toys sauber? Sicherheit sollte oberste Priorität haben, daher gehören Dildos und Analplugs und auch anderes Spielzeug vorher Desinfiziert. Hierfür nehme ich das Mittel „Clean n Safe„, da man es auch auf Silikon-Spielzeug verwenden kann und das Material nicht angreift. Und was am besten ist, man muss nicht Nachwischen, es trocknet von allein weg. Das Clean n Safe Benutze ich schon seit Jahren und bin super zufrieden. Man kann damit Kunststoff-, Latex-, Silikon- und Lederartikel reinigen und es ist sehr ergiebig.

Hast du alles Schlüssel? Wenn du Handschellen benutzt, wäre es gut, wenn du VORHER überprüfst, ob du die passenden Schlüssel parat hast. Ihr wäret nicht die Ersten, bei denen die Feuerwehr deswegen anrücken muss.

  1. Störungen vermeiden

Sind die Kinder aus dem Haus und kommen in den nächsten Stunden auch ja nicht wieder? Ist der Hund irgendwo angeleint, damit er nicht mit wedelndem Schwanz am gefesselten Sklaven leckt? Ist das Handy aus? Bei einer Session solltet ihr euch Zeit für euch nehmen und daher Störungen unbedingt vermeiden. Natürlich passieren immer unvorhersehbare Dinge. Mir ist auch mal jemand in eine Session geplatzt. Was genau passierte, kann du hier nachlesen: Geplatze Session  

  1. Schaffe eine schöne Atmosphäre

Mach die Heizung an: Wenn ich eine SM-Session plane, dann schalte ich schon ein paar Stunden vorher die Heizung auf 5. Wenn man mehrere Stunden nackt und gefesselt ist, dann wird es schnell kalt. Und es wäre wirklich schade, wenn man nur deswegen die Session abbrechen müsste. Gerade Frauen frieren ja immer etwas schneller. Und glaub mir, deine Sub danke es dir, wenn sie in ein warmes Zimmer kommt.
Kerzen: Nicht nur Wärme ist wichtig. Sorge für eine Atmosphäre, in der man sich wohl fühlt. dämme das Licht und zünde ein paar Kerzen an. Ich nehme tatsächlich gerne Vanille Kerzen von IKEA, da sie auch noch einen schönen Geruch erzeugen. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Musik: Nichts ist so atmosphärisch, wie die passende Musik. Und die Empfehlungen gehen hier sehr weit auseinander. Von Gothic oder hartem Industrial, bis zu klassischer Musik. Die Geschmäcker sind eben verschieden. Ich höre gerne Industrial zu einer Session. Zum Beispiel Bands wie Centhron oder Agonoize. Die perversen Texte finde ich sehr passend.
Wenn du keine Idee hast, was dazu passen könnte, findest du auf jedem Musik-Stream (YouTube, Spottify, Deezer) Playlists für „BDSM Sessions“. Das hättest du nicht erwartet, oder? Manchmal mache ich auch so eine Playlist an. Achte nur darauf, dass die Playlist etwas länger ist. Nicht das du während der Session auf einmal nach passender Musik suchen musst. Auf YouTube greife ich nicht so gerne zurück, da ich mich die Werbung zwischendurch nervt und er immer wieder abfragt, ob man noch da ist.

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BDSM- Auffangen nach der Session

Das Auffangen nach einer SM-Session ist einer der wichtigsten Bestandteile der Session. Leider wird gerade diese Nachsorge häufig vernachlässigt. Doch das kann leider unschöne Folgen haben. Daher möchte ich dir hier zeigen, wie man seine/n Sub nach einer Session richtig auffängt und warum das so wichtig ist.

Auffangen, was ist das eigentlich?

Es wird auch „Nachsorge“ oder „aftercare“ genannt. Wobei ich bei „Nachsorge“ immer eher an was Medizinisches und eher Unangenehmes denken muss und bei „aftercare“ an Creme. Daher verwende ich lieber den Begriff „Auffangen“. Denn ich glaube darunter kann man sich bereits vorstellen worum es geht, oder?

Es geht darum seine/n Sub aufzufangen, und zwar seelisch und körperlich. Als Dom bist du der Anker deiner Sub. Du hast die Stärke, damit Sub schwach sein darf. Er/ Sie lässt sich fallen und begibt sich in deine Fürsorge. Diese Fürsorge ist auch nach einer Session noch nicht beendet.

Warum ist die Nachsorge so wichtig?

Im Rahmen einer Session gibt Sub viel von sich preis. Als Dom/ Domina berührst du die Seele deines Gegenübers und dringst tief in ihn/ sie ein. Und das nicht nur physisch. Meiner Meinung nach gibt es keine intensivere Beziehung, als eine SM-Beziehung. Wenn ich mich als Sub in eine Session begebe, dann stehe ich nackt vor meinem Dom. Und das nicht nur körperlich. Alles was in der Session geschieht passiert zwar in einem geschützten Rahmen, dennoch berührt es die Seele und das Herz.

Als Dom berührst du die Seele deiner Sub und dringst tief in sie ein..

Manchmal werden in einer BDSM-Session Grenzen überschritten (abgesprochen oder auch ausversehen). Und manchmal hat Dom einen wunden Punkt erwischt, der einem vorher noch nicht klar war. Vielleicht hat Dom dich genau mit dem Wort erniedrigt, mit dem dich deine Mitschüler früher immer geärgert haben. Auch sowas kann völlig unvorhergesehen passieren.

Es geht aber auch um Wertschätzung. Ich als eher alltagsdominante Frau brauche nach einer Session einen Dom an meiner Seite, der mich streichelt und mir sagt wie sehr er mich liebt und respektiert. Der mir zeigt, dass er meine devote Seite als Geschenk sieht und in mir nicht nur die Sub sieht.

Du siehst, dass Auffangen nach einer Session ist aus vielen Gründen wichtig. Egal ob ausversehen eine Grenzüberschreitung stattgefunden hat oder ob die Session ganz „normal“ verlaufen ist. Danach geliebt, gefühlt und respektiert zu werden ist ein schönes und wichtiges Gefühl. Denn dieses Gefühl gibt Sicherheit.

Wie fange ich meine Sub auf?

Nachdem eine Session beendet ist solltest du ihn/ sie von den Fesseln oder sonstigen Geräten und Apparaten befreien. Ob du das Halsband noch dran lässt bleibt dir überlassen. Ich lasse es gerne noch ein bisschen dran und löse es dann erst etwas später. Aber noch während ich die Nachsorge (da ist wieder dieses komische Wort) betreibe. Auf jeden Fall sollte es deine Sub bequem haben. Folgende Schritte könnten dir helfen:

  • Löse das Bondage oder andere Körper einschränkende Spielzeuge (Knebel, Plug, usw.)

  • Decke ihn/ sie zu, wenn es kalt ist

  • Kuschel dich an ihn/ sie

  • Fang an ihn/ sie zu streicheln

  • Nimm ihn/ sie fest in den Arm

  • Rede über die Session (frag ggf. ob es ihn/ihr gefallen hat) oder schweige einfach nur eine Weile. Später solltest du aber einmal nachfragen. Vielleicht kannst du etwas verbessern..?

  • Wenn ihr in einer Beziehung seid, dann sag ihm/ ihr, dass du ihn/ sie liebst

  • Drücke deine Wertschätzung aus und mach Komplimente, wenn es passt

  • Sag ihm/ ihr wie geil es für dich war

  • Genießt einfach ein wenig die Zweisamkeit.. Das innige Gefühl, dass nach einer Session entsteht..

  • Pflege deine/n Sub! Creme wunde Stellen ein und küsse sie vorher, hole ein Pflaster, massiere verspannte oder schmerzende Glieder. Er/sie wird es dir danken!

Was passiert, wenn du deinen Partner/in nicht auffängst?

Natürlich kannst du jetzt denken, dass das völlig übertrieben ist. Oder, dass du keine Lust hast dir diesen Aufwand zu machen. Aber versuch dich einmal in die Lage des anderen hinein zu versetzen. Was würdest du dir wünschen? Ich glaube jeder wünscht sich in diesem Moment eine starke Schulter zum Anlehnen.

Wenn du deine Fürsorgepflicht regelmäßig vernachlässigst, kann es zu einem Vertrauensverlust kommen. Es kann sein, dass dein Gegenüber mit einem schlechten Gefühl aus der Session raus geht. Nicht jeder hat so viel Erfahrung wie du und fühlt sich nach einer Session vielleicht schuldig? So erging es mir die ersten Male. Ich fragte mich „was machst du da eigentlich?!“. Zum Glück wusste mein damaliger Partner, was Auffangen bedeutet.

Ich habe leider schon auf Partys erlebt, wie Dom seine Sub nach einer intensiven Session einfach stehen gelassen hat. Danach sah ich sie weinend auf einer Bank sitzen und der Dom wusste gar nicht was los ist.
Vor kurzem sahen wir ein Pärchen, dass sehr intensiv gespeilt hatte und er ließ sie danach einfach stehen. Sie fing an zu weinen und er blieb einfach reglos neben ihr sitzen. Ich meinte dann zu ihm, ob ich helfen kann und leise sagte ich, „ob er sie nicht mal in den Arm nehmen möchte“. Er meinte nur „sie kommt schon klar“. Das war das herzloseste was ich je erlebt habe! Das Mädchen saß später völlig zusammen gebrochen auf dem Boden und er starrte sie weiterhin nur an. Liebe Doms, kümmert euch um eure Sub! Und wenn sie/ er weint, dann nehmt sie in den Arm! Das ist alles, was wir uns in diesem Moment wünschen.

Natürlich kann das Auffangen nach einer Session bei euch ganz anders aussehen. Aber ich denke die meisten machen es wie oben beschrieben. Fragt euren Partner doch einfach mal was er/sie sich nach einer Session wünscht? Einige trinken nach einer Session noch ein Glas Wein zusammen und reden über dies und das (gerade, wenn es nur eine Spielbeziehung ist).

 

Das Halsband- ein mächtiges Symbol

Viele BDSMer verwenden im Spiel oder auch teilweise im Alltag das Halsband. Doch wann sollte Sub das Halsband tragen? Ist das überhaupt notwendig und wofür steht es, wenn es zum Beispiel auf einer Fetischparty getragen wird?

Für mich ist das Halsband ein sehr schönes und auch mächtiges Utensil. Es gehört für mich zum BDSM dazu. Für viele Subs ist es das Größe, von ihrem Herren oder Ihrer Herrin das erste Mal das Halsband angelegt zu bekommen. Einige Doms vertreten auch die Meinung, dass Sub es sich erst verdienen muss. Damit ist gemeint, dass Sub das Halsband erst bekommt, wenn sie/er bereits seine Treue und Unterwürfigkeit bewiesen hat. Das Anlegen wird dann als eine Art Ritual und auch Belohnung genutzt.

Aber warum ist das Halsband so mächtig?

Es symbolisiert „du gehörst mir und ich binde dich an mich“. Und gleichzeitig beugt sich der devote Part der dominanten Herrin oder dem dominanten Herren. Man symbolisiert mit dem Halsband seine Unterwürfigkeit und nimmt seinen Platz bzw. seine Rolle ein. 

Das Halsband als der Beginn und Ende einer Session 

Ich selber nutze das Halsband gerne als Einleitung und zum Beenden einer Session. Mein Sklave kommt nackt zu mir, kniet sich vor mich hin und ich lege ihm dann sein Halsband um. Und so ist es auch, wenn ich mich unterwerfe. Ich lasse mir mein Halsband umlegen. Für mich ist es sehr wichtig, dass es mein eigenes Halsband ist. Denn ein so starkes Symbol sollte auch mit etwas persönlichem verbunden sein. Natürlich könnte man auch irgend eins nehmen, aber glaub mir, es fühlt sich nicht halb so intensiv an. 
Für mich und meinem Partner ist es sehr wichtig mit dem Halsband die Session zu beginnen. Da wir sonst eine Beziehung auf Augenhöhe führen, bei der meistens keiner gerne nachgibt und mit dem Halsband die Rollen klar sind. Beim Abnehmen des Halsbands nimmt man dann wieder die Position auf Augenhöhe ein. Es ist somit eine gute Möglichkeit eine Abgrenzung in einer Beziehung zu schaffen, zwischen Spiel und normalem Beziehungsalltag. 

Das Halsband auf Fetischpartys

Auf Fetischpartys wirst du viele Menschen mit Halsband sehen. In jedem Fall wirst du daran den devoten Part erkennen können. Es heißt aber nicht automatisch, dass die Person jemandem gehört. Es kann aber auch sein, dass sie jemandem gehört. Also bitte sprecht die Person mit Respekt an  (was hoffentlich sowieso selbstverständlich ist ). Sollte der Herr die Dame an der Leine führen, dann wäre der richtige Weg zuerst den Herren anzusprechen.

Wofür man das Halsband noch verwenden kann

Neben dem symbolischen Charakter gibt es natürlich auch noch die Möglichkeit den devoten Part an die Leine zu nehmen. Daher haben die meiste Halsbänder einen Metallring eingelassen. Dieser sollte recht Stabil sein und einem kräftigen Zug standhalten können. 
Das Halsband bietet sich auch dazu an den Kopf im Rahmen eines Bondage mit zu fixieren. Oder Sub mal so richtig am Halsband zupacken! Ich liebe das! Man kann Sub auch einfach mal irgendwo fest machen, falls man auch mal etwas Zeit für sich braucht oder Sub gerne zappeln lässt.

Worauf du beim Kauf eines Halsbandes achten solltest:

Auch wenn ihr das Halsband nur als Schmuck oder Symbol verwendet, sollte es einigermaßen bequem sein. Denn wir  Doms/en müssen unsere Sub vor Schäden schützen. Daher beachtet bitte das Folgende:

  •  Zieht beim Kauf kräftig am Ring und schaut ob er hält. Nach Möglichkeit sollte der Ring aus Metall und nicht aus Leder sein.

  •  Das Leder oder anderes Material sollte geschmeidig sein und angenehm für die Haut. Auf scharfe Kanten achten!

  • Das Material sollte sich leicht biegen lassen können, da Sub ja auch mal unangenehme Positionen einnehmen muss.

  • Die Löcher zum Größe einstellen sollten mit kleinen Metallringen umrandet sein, damit das Leder nicht so schnell einreißt.

  •  Achtet darauf, dass das Halsband keine Haut einschnürt, vor allem wenn es aus Leder und Metall besteht.

  •  Die Größe muss unbedingt passen. Nicht das Sub unerwünschte Quetschungen hat oder mangels Sauerstoff plötzlich ohnmächtig wird. Kann aber natürlich auch gewünscht sein, es mal etwas enger zu machen.

  • Verwendet Lederpflege, damit das Halsband lange geschmeidig bleibt.

    Wie zum Beispiel die DELARA Intensive Lederpflege für 9,99 EUR bei Amazon:

    Hierbei handelt es sich um eine Pflege aus Kokosöl und Bienenwachs. Man muss sich also keine Gedanken machen, sollte das Spielzeug auch mal rein zufällig in den Mund geraten

Wie ihr seht gibt es doch einiges zu beachten, um Sub nicht zu verletzen. Wählt also mit Bedacht.

Mein Tipp:

Kauft ein Halsband vor Ort und nicht im Internet. So kannst du das Material fühlen und schauen, ob es hält was es verspricht. 
Es muss aber nicht immer teuer sein, denn auch Läden für Tierbedarf haben schöne stabile Halsbänder, wie zum Beispiel Fressnapf. Das klingt jetzt vielleicht komisch, aber mein erstes Halsband war tatsächlich ein sehr stabiles Hundehalsband, das echt schön verziert war. Man muss dann eben für große Hunde gucken.  

Hochwertige BDSM Halsbänder findet ihr im Onlineshop von Eufory. Wer in Hamburg wohnt, kann auch im Geschäft stöbern. Ich war selber schon da und der Weg lohnt sich.

ihr in Hamburg wohnt, dann findet ihr tolle Halsbänder bei Eufory im LadenNeben der Internetseite gibt es in Hamburg auch ein Geschäft. Dort zeigt euch Nicole gerne alles und steht euch mit Rat und Tat zur Seite.

Ich hoffe der Artikel hat euch gefallen? Auf jeden Fall freue ich mich über dein Feedback. Mich würde auch interessieren, wie du dein Halsband nutzt. Als Symbol, als Beginn/ Ende einer Session oder wartest du noch darauf endlich dein Halsband zu bekommen?

 

Meine erste Fetischparty

Es ist schon 3 Jahre her und ich kann mich noch immer sehr gut an das erste Mal auf einer Fetischparty erinnern. Aber an das erste Mal erinnert man sich ja immer… Ich war seit einiger Zeit single und fragte mich, wie ich wohl einen neuen Partner mit ähnlichen Vorlieben finde. Meine Kontaktaufnahmen auf einschlägigen Webseiten (Joyclub, Sklavenzentrale) waren eher weniger erfolgreich, daher wollte ich Menschen real kennenlernen. Außerdem hat es mich schon immer gereizt auf so eine Party zu gehen. Mein Ex- Freund wollte leider nie auf eine Fetischparty gehen. Daher war es für mich absolutes Neuland. Doch wie betritt man ein neues Land?

Da gibt es doch dieses Catonium…

Ich habe häufiger schon von dem Catonium gehört. Ich habe mal gelesen, dass es sich um den größten Fetisch- Club Europas handelt. Ich fragte mich natürlich, was mich in so einem Club wohl erwartet. Mir gingen verschiedene Fragen durch den Kopf:

  • Werde ich da einfach angefasst?

  • Muss ich mitmachen oder kann ich auch einfach nur zuschauen?

  • Ist das ein Club wo überall gefickt wird?

  • Wird überhaupt getanzt?

  • Was für Menschen gehen wohl auf Fetischpartys?

Zum Glück wurden alle diese Fragen in nur einer Nacht beantwortet. Ich suchte mir die Fetischparty „Angel- in- Bondage“- AiB raus. Da ich gerne auf Gothic- Partys gehe, wie auf die Return oder zur Großen Schwarzen Nacht, schien das genau die richtige Party für den Einstieg zu sein. Jetzt musste ich nur noch meine Freundin überzeugen. Denn alleine traute ich mich nicht.

Die AiB wird auf der Internetseite vom Catonium wie folgt beschrieben:

Seid dabei wenn in dieser Nacht die Gothic und BDSM Szenen verschmelzen. Lasst Eurer Fantasie freien lauf, lebt und genießt Euren Fetisch. Taucht mit uns ein in die bizarre, fantastische Welt beider Szenen und werdet ein Teil dieser unvergesslichen Nacht.

Zum Sündigen und Spielen stehen Euch die Spielräume zur Verfügung.

Genre: EBM, Gothic, Industrial, Electro, (Dark)Wave sowie Musik der 80er.

Damit es für alle Beteiligten ein unvergesslicher Abend wird, ist der nachstehende Dresscode zu beachten:

Strict Dresscode:

  • Schwarz – all styles of Gothic

  • Elegante Abendgarderobe

  • Lack – Leder – Latex

  • Uniform

  • Transgender – Drag Queen

  • Fantasy – Zweckentfremdungen

  • be imaginative

  • Sportswear u. Blue Jeans No GO!

  • Keine weissen Hemden ausser Smoking Hemden

Hier kannst du mehr über den Dresscode lesen und was du anziehen solltest: Dresscode auf Fetischpartys

„All styles of Gothic“.. Super, also genau meine Party! Denn das Eine oder Andere Gothic- Outfit hing in meinem Schrank. Sicherheitshalber fragte ich noch in einer BDSM- Gruppe bei Facebook, ob denn die AiB für Einsteiger zu empfehlen wäre. Und es gab durchweg positives Feedback. Unter anderem meldete sich auch ein Mann, der mich ab da weiterhin durch die Fetischwelt begleiten würde. Nennen wir ihn doch einfach mal „T.“. Er schrieb mir, dass er am Abend auch im Catonium ist und dass wir uns gerne vorher treffen können. Da er mir sofort sympathisch war trafen wir uns nach längerem Schreiben schon in meiner Mittagspause. Leider musste ich irgendwann wieder zur Arbeit und unser Date endete mit einem heftigen sehr einnehmenden Kuss. Ich war sofort Hin und Weg und wir verabredeten uns für das Catonium. Er war mit mehreren Freunden da verabredet und fragte noch, ob wir vorher noch zu seinem Freund kommen wollten. Ich lehnte jedoch ab, da ich schließlich auch Zeit mit meiner Freundin verbringen wollte.

Die Nacht der Nächte beginnt

Bei meiner Freundin angekommen haben wir erstmal unser Styling für den Abend geklärt. Es hat natürlich länger gedauert, Frauen eben. Dazu tranken wir den Einen oder Anderen Sekt und konnten uns auch etwas Mut antrinken. Also auf geht’s.. Angekommen vor dem Catonium fielen mir schon vor der Tür die krassen und kurzen Outfits der Besucher auf. Aber entgegen meiner Vorstellung standen mit mir in der Schlange ganz normal Leute an. Da war der nette Nachbar von nebenan, die kleine süße Partybiene, die ganz aufgeregt mit ihrer Begleitung sprach und sehr nett gekleidete Herren in Anzug und Zylinder. Aber auch Menschen mit Masken und spannenden Perücken. Ich hatte viel zum Staunen.

Von außen ist das Catonium eher unscheinbar. Ein Gebäude in einem Industriegebiet. Von außen sieht man also nicht was drin ist. Und so gingen wir weiter in Richtung Ungewissheit und die Aufregung stieg weiter an. Nach Abgabe der Jacken erwartete uns schon T. Er zeigte uns wie selbstverständlich den ganzen Club. Erzählte uns, dass auf der Streckbank häufiger mal jemand liegt, das man an dieser Stelle auch zugucken kann und Zuschauer gewollt sind. Er zeigte uns einzelne Räume, die man mit Türen verschließen kann. Hier ist zuschauen also wohl eher nicht erwünscht, dachte ich mir… Es gab aber auch mehrere offene Räume.. Ein Lehrerzimmer, ein Kerkerzimmer und viele andere kleine Räume mit Streckbänken und Fixierungsmöglichkeiten. Ich war ganz fasziniert.. Von den Menschen, von den Räumen, von den Möglichkeiten.. Es war einfach traumhaft. Ein Ort wo man sich voll und ganz ausleben konnte und die Menschen genau so pervers sind wie man selber. Geil!

Ich war überrascht wie es hinter der geschlossenen Tür des Catoniums, auf einer SM-Party,  wirklich zugeht. Niemand hat mich gegen meinen Willen angefasst und es gab kein Rudelbumbsen wie befürchtet. *lach* Es gab aber auch viel zu sehen.. Ein Mann wie er seine Sub am Halsband festband und dann ausgiebig mit der Peitsche bearbeitete, eine „Lehrerin“ die einen nackten Mann mit der Gerte über die Tanzfläche trieb, eine Frau die gefistet wurde und viele die einfach nur fickten. Es war ein herrliches Treiben. Ich hätte stundenlag zuschauen können und eine Weile tat ich das auch. Getanzt wurde aber auch, was ich schön fand. Es war also nicht nur eine Sexparty.. Sondern eine Party, wo man Spaß haben und sich ausleben konnte. Meine anfänglichen Bedenken waren wie weggeblasen und ich war total aufgeladen und euphorisch.

Aber da war doch noch T.

Nachdem ich sicherstellte, dass meine Freundin beschäftigt war, verschwand ich mit T. Wir machten miteinander rum und verschwanden in ein Zimmer mit Tür und Bett. Leider kam irgendwann ein Pärchen rein und nutzte das Bett einfach ebenfalls. Auch schauten immer wieder Leute rein, was für mich am Anfang wirklich befremdlich war. Wir gingen aus dem Zimmer wieder raus und fanden eine ruhige Ecke in einer der Flure. T. kniete sich auf einmal vor mich hin und fing an mich zu lecken. Vorher beschwerte er sich aber noch, dass ich ein Höschen trug.. *grr* Meine Gedanken überschlugen sich „doch nicht hier in der Öffentlichkeit?!“. Aber es fühlte sich soo gut an und ich dachte mir irgendwann „ach was soll`s“.. Um uns herum standen einige Leute und schauten zu. Irgendwie fand ich das erregend. Ich ließ mich eine Weile gehen und schloss die Augen. Es war einfach nur herrlich.. Diese Nacht der Nächte.. Leider war ich nicht entspannt genug, um einen Orgasmus zu bekommen. Aber ich konnte es trotzdem sehr genießen.

Der Abend endete leider viel zu früh. Denn entgegen der sonstigen Partys die ich so gewöhnt bin, waren wir um 4Uhr morgens schon fast alleine auf der Party. Da ich wie gewohnt erst um 00:30 da war, war der Abend tatsächlich etwas kurz. Aber jetzt weiß ich wenigstens, dass man auf Fetischpartys nicht um 22Uhr die Erste ist.

T kam noch mit zu mir und der Abend ging sozusagen weiter. Aber das ist eine andere Geschichte. Was aus ihm geworden ist? Wir sind heute gute Freunde und gehen weiterhin gemeinsam auf Fetischpartys.

Ich werde diese Nacht nie vergessen und ich kann jedem nur empfehlen, der schon seit langem überlegt, TU ES!

Ihr wollt auch mal auf die AiB gehen? Dann schaut doch mal auf den aktuellen Veranstaltungskalender vom Catonium. Die AiB findet auch in anderen Städten statt. Schaut sonst einfach bei in die Events vom Joyclub.

 

Tunnelspiele-Es gibt kein Zurück

Tunnelspiele.. Von dem einen gehasst und von dem anderen geliebt. Aber auch gefürchtet. Nur wenige BDSM-Spiele rufen so viele widersprüchliche Reaktionen hervor, wie dieses. Ich will dich daher mit Tunnelspielen näher vertraut machen und dir zeigen, worum es dabei eigentlich. Und auch, woran der Kick bei der Sache ist.

Was sind Tunnelspiele? Und wo soll ich durchfahren?  

Unter Tunnelspiele versteht man Spielarten, die man nicht stoppen kann. Wenn man sie einmal begonnen hat, dann muss man da durch. Wie durch einen einspurigen Tunnel, ein Zurück gibt es nicht. Der Tunnel wird irgendwann enden, aber du wirst nicht wissen, wann.

Daher nützt dir dein Safeword an dieser Stelle rein gar nichts.

Safe, Sane and Cosensual“ (sicher, vernünftig und einvernehmlich) wirst du jetzt zu Recht fragen. Und die Frage ist berechtigt. Denn ein sicheres Spiel findet nur statt, wenn man es jeder Zeit abbrechen kann. Aber das kann man nicht. Daher nützt dir dein Safeword an dieser Stelle rein gar nichts. Denn selbst wenn Top wollte, er könnte das Spiel nicht beenden. Sind Tunnelspiele vernünftig? Hmm.. Wenn man es rein sachlich betrachtet vermutlich nicht. Aber die meisten Dinge, die Spaß machen sind nicht vernünftig, oder?   

Tunnelspiele werden daher auch als Grenzspiele bezeichnet. Auch wenn es hier eigentlich nicht um die Grenzen des Bottom geht. Man könnte eher sagen, dass sie etwas grenzwertig sind. Dennoch kann es passieren, dass aus versehen Grenzen überschritten werden. Und das lässt sich dann nicht mehr aufhalten.  

Warum macht man sowas?  

Wirst du dich jetzt bestimmt fragen. Aber die Antwort ist ganz einfach. Für den Kick. Denn gerade die Tatsache, dass SM Tunnelspiele nicht aufzuhalten sind macht den Reiz aus. Sub weiß, sie/ er muss da durch. Also, Arschbacken zusammenkneifen! Der Schmerz muss also ausgehalten werden, egal was kommt.  

Welche Praktiken gibt es?  

Tunnelspiele werden häufig mit Hilfe von Substanzen durchgeführt, die durch die Haut oder Schleimhaut aufgenommen werden und die betreffende Stelle reizen. Äußere Schleimhäute befinden sich in der Nase, in der Scheide, an den Schamlippen, im Anus und im Mund. Es gibt also ein paar nette Möglichkeiten.

Hierfür eignen sich wärmende und brennende Substanzen, wie Chili, Ingwer, Rheumasalbe, ABC-Salbe, Minzöl (Japanische Heilpflanzenöl), ein Spanking mit Brennesseln, uvm. Dir fallen bestimmt noch ein paar mehr Möglichkeiten ein, um deinen Sklaven zu belohnen.   

Über die Auswirkungen der Schärfe findest du hier einen tollen Artikel von der Seite „Just a Kinky Mind“: Tunnelspiele und der Mechanismus hinter Schärfe

Es gibt jedoch noch andere Möglichkeiten für Tunnelspiele, die ich dir hier näher erklären möchte:  

Schlüssel per Post senden:  
Deine Herrin sperrt dich in einen Peniskäfig bzw. Keuschheitsgürtel, schließt ab und schickt dir den Schlüssel dann per Post. Am sichersten ist es natürlich, wenn deine Herrin einen Ersatzschlüssel hat. Aber wenn sie direkt danach auf Dienstreise ist, dann musst du wohl hoffen, dass DHL dein Paket diesmal nicht verschlampt.  
Eine sehr fiese Methode. Aber ich wette, dass du dich noch nie so sehr über ein Paket gefreut hast.

Nackt und ausgesetzt: 
Sub oder Sklave wird nackt aus dem Auto ausgesetzt und muss wieder zurück nach Hause finden. Wie? Das bleibt ihr bzw, ihm überlassen. Ist ja schließlich nicht dein Problem! Spaß beiseite, ich würde davon auf jeden Fall bei Frauen abraten. Denn leider kann eine Menge passieren. Und wie du dir sicher gerade denkst, ist genau dass der Grund, warum es sich um ein Tunnelspiel handelt. Weder Sub noch Dom wissen was passiert. Das Spiel unterliegt dem absoluten Zufall. Wird Sub verhaftet, verprügelt, vergewaltigt oder kommt sie heil wieder nach Hause? Alles kann passieren. Und einmal ausgesetzt ohne Geld und Handy, muss man einen Weg finden. Also ein klassisches Tunnelspiel.  
Mein Tipp: So witzig, wie man es sich im Geiste vorstellt, ist es nicht. Bitte achte auf deine Sub/ deinen Sklaven und beobachtet ihn heimlich. Oder lasst ein Handy für Notfälle da. Auch in der softeren Variante werden ihr euren Spaß haben.

Drogenkonsum:  
Ich finde es schade, dass diese Art des Tunnelspiels auf so gut wie allen Internetseiten verschwiegen wird. Und sobald es jemand wagt „Drogen“ beim Thema Tunnelspiele zu nennen, gibt es einen großen Aufschrei. Also mal sehen, ob es den hier auch gibt.  
Als Kind der Techno Szene, die diese Zeit ohne bleibende Schäden und Abhängigkeiten überstanden hat, stehe ich dem Thema recht aufgeschlossen gegenüber. Denn jeder soll machen was er möchte. Leben und leben lassen..  
Drogen sind in der BDSM-Partyszene keine Seltenheit, daher sollten wir dringend auch über dieses Thema sprechen.  
Drogenkonsum im Rahmen einer BDSM-Session stellt auch eine Art von Tunnelspiel dar. Denn einmal genommen, lässt sich die Wirkung nicht aufhalten. Deine Sinne können durch den Konsum verstärkt werden oder auch gedämpft werden. Möglichkeiten gibt es hier viele. Trotz meiner Aufgeschlossenheit möchte ich hier jedoch keine Anleitung geben oder zu dem Konsum raten, dennoch verurteile ich niemanden, der Tunnelspiele dieser Art durchführt. Ich möchte euch jedoch davor warnen eine Droge das erste Mal im Rahmen einer Session auszuprobieren. Das ist wirklich eine dumme Idee! Auch Spielarten die auf den Kreislauf gehen (z.B. Atemreduktion) solltet ihr unbedingt auf Drogen unterlassen! 

Selbstfesselung mit Zeitschaltuhr

Wer keinen Spielpartner hat, der kann auch ein Selfbondage mit Zeitschaltuhr durchführen. Es gibt hierfür Vorhängeschlösser in verschiedenen Größen, bei denen man eine Zeit einstellen kann wann sich das Schloss öffnet. Es handelt sich um ein klassisches Tunnelspiel, da du vor Ablauf der Zeit nicht aus der Fesselung rauskommst.  
Mein Tipp:  
Fessel dich am besten so, dass du immer noch einen Finger frei hast, um im Notfall die Feuerwehr zu rufen. Probiere es am besten zuerst an den Füßen oder mit einem Peniskäfig. So kannst du Erfahrungen sammeln.  

 

Jetzt kennst du verschiedene Methoden von SM Tunnelspielen. Ich denke die Liste lässt sich noch um einige Punkte erweitern.

Wenn du es extremer magst, dann überkam dich beim Lesen bestimmt auch ein wohliger Schauer, oder? So ging es mir zumindest beim Schreiben und mir fiel wieder ein, dass ich die Sache mit dem Ingwer mal bei meinem Sklaven als Strafe einsetzen wollte. Aber leider war er an dem Tag zu brav. Der Ingwer lag schon geschnitzt bereit. Aber ich denke, ich setze ihn bald mal ein, einfach weil es mir Spaß macht. Ich werde euch berichten!   

Kann man Tunnelspiele abbrechen?  

Sag mal, hast du meinen Artikel etwa nicht richtig gelesen?! Nein?! Dann bitte oben anfangen und zwar sofort!  Nein,  Scherz beiseite.. Ein Merkmal von Tunnelspielen ist, dass man sie eben nicht abbrechen kann. Ein Safeword macht daher keinen Sinn, da weder Sub noch Dom das Spiel abbrechen können.  

Es gibt jedoch einige Möglichkeiten die Qualen zu verringern. Gerade wenn du mit reizenden Stoffen gespielt hast. Ingwer kann man gut mit Öl oder anderen Fetten etwas abmildern, andere Substanzen lassen sich mit Wasser, Milch oder mit Kälte abmildern. Bitte mach dich unbedingt vorher schlau, was genau in eurem Fall hilft. Denn es kann sein, dass ihr unbedacht die Wirkung sogar noch verstärkt. Am besten vor Verwendung einmal googeln, was helfen könnte. Niemand möchte, dass Dom erst noch in den Supermarkt fahren muss, um Milch zu kaufen. 

Für wen sind Tunnelspiele geeignet?  

Das sage ich selten, aber Tunnelspiele sind definitiv nicht für BDSM-Anfänger geeignet! Als BDSM-Anfänger rate ich dir von diesem Spiel dringend ab. Das ist wirklich etwas für Fortgeschrittene und meiner Meinung nach auch eher etwas für ein eingespieltes Team. Also für BDSMler, die schon ein paar Sessions miteinander erlebt haben, sich sehr gut kennen und sich der Gefahren bewusst sind.  

Denn die Erfahrung dem Schmerz nicht entkommen zu können, ist ein sehr intensives Erlebnis! Daher solltest du Tunnelspiele vorsichtig beginnen. Fang am besten mit einer kleinen Dosierung an, oder an den äußeren Schamlippen und nicht gleich direkt in der Vagina. So kannst du den Ingwer auch erstmal nur an den Schließmuskel halten und nicht sofort anal einführen. (so werde ich es auch machen) Tastet euch langsam ran. Beim Selfbondage solltest du erst einmal einen kurzen Zeitraum einplanen.  

Ein Bekannter von mir fesselt sich regelmäßig mit einem Vakuumbett selbst, in dem er den Staubsauger an eine Steckdose mit Zeitschaltuhr anschließt. Ich halte das für sehr gefährlich, da er allein wohnt und ihn im Zweifel keiner befreien kann. Bei einem Vakuumbett lässt mit dem Staubsauger die Luft raus und ist durch das erzeugte Vakuum bewegungsunfähig. Wenn du mal wissen willst, wie so ein Vakuumbett aussieht, dann schau doch mal hier beim Eufory-Shop rein. .

Mögliche Gefahren  

Ich denke das meiste ist dir bereits klar. Gerade bei solchen Spielarten im Grenzbereich von BDSM sollte man sich jedoch der Gefahren genau bewusst sein. Nur wenn ihr euch genau informiert, könnt ihr entscheiden, ob Tunnelspiele das Richtige für euch sind.   

Zu den Gefahren zählen:  

  • Schwere körperliche Schäden (z.B. Verätzungen, Verletzungen, Reizungen)   

  • Allergischer Schock (Bitte sprechtvorher über mögliche Allergien und probiert es auf der normalen Haut zuerst aus)  

  • Kreislaufzusammenbruch 

  • Panikattacken  

  • Schuldgefühle des Doms, wenn Probleme oder ernste Schäden auftreten  

  • Klage, denn auch wenn es einvernehmlich geschieht, begebt ihr euch rechtlich auf dünnes Eis  

  • „Nie wieder BDSM!“, als Reaktion, wenn etwas schief gegangen ist  

  • Gestörtes Vertrauensverhältnis zwischen Dom und Sub  

Mein Fazit:  
Tunnelspiele sind sehr interessant und reizen mich persönlich sehr. Ich kann daher jeden verstehen, der diesen besonderen Kick liebt. Schaut jedoch auf die möglichen Gefahren und überlegt euch, wie ihr sie minimieren könnt. Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß beim Ausprobieren.   

Hast du schon mal bewusst oder unbewusst ein Tunnelspiel ausprobiert? Wenn ja, was hast du gemacht und wie hat es dir gefallen?   

 

BDSM-Spiele und Sex im Freien- Was darf man?

Der Frühling ist da und die Temperaturen steigen. Und so langsam ist es warm genug, um sich nackt in die Sonne legen zu können und auch andere schöne Dinge nach draußen zu verlagern. Doch sind BDSM-Spiele im Freien erlaubt? Und wie ist es generell mit Sex in der Öffentlichkeit?

Nach dem Ergebnis einer Umfrage einer Singlebörse aus 2011 können sich 20% der Menschen vorstellen Sex in der Öffentlichkeit, bzw. draußen zu haben. Warum dann nicht auch BDSM-Spiele oder Outdoorsex in der Öffentlichkeit oder an einsamen Plätzen?

Grundsätzlich gilt: Sex in der Öffentlichkeit ist nicht strafbar! Doch durch deine BDSM-Spiele im Freien darf sich niemand gestört fühlen. Daher musst du einiges dabei beachten.

„Erregung öffent­lichen Ärgernisses“-Und wer erregt hier wen?

Sex und somit auch BDSM-Spiele im Freien sind, wie schon oben erwähnt, generell erlaubt. Wichtig ist jedoch, dass ihr es nicht darauf anlegt von anderen gesehen zu werden. Ich weiß, dass genau dieser Faktor für viele der eigentliche Kick ist. Was ich natürlich sehr gut verstehen kann.

Erregung öffentlichen Ärgernisses ist es immer dann, wenn sich jemand anderes von eurer sexuellen Handlung gestört fühlt. Ihr müsst vor allem dann mit Strafen rechnen, wenn ihr es darauf anlegt entdeckt zu werden.  

Wo darf man BDSM-Spiele im Freien ausleben?

Ihr müsst jedoch mit keinen rechtlichen Konsequenten rechnen, wenn ihr alles dafür getan habt bei BDSM-Spielen im Freien oder beim reinen Outdoorsex, nicht entdeckt zu werden.

Natürlich kann es sein, dass gerade in diesem Moment jemand genau auf dem gleichen einsamen Feld unterwegs ist, wie ihr. Aber da es sich um einen einsamen Platz handelt, wo sonst niemand hinkommt und ihr alles dafür getan habt, nicht entdeckt zu werden, müsst ihr eigentlich nicht mit rechtlichen Konsequenzen rechnen. Falls dieser Mensch überhaupt Anzeige erstattet.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ein genervter Nachbar die Polizei ruft, weil er euch schon das dritte Mail bei SM-Spielen zusehen muss, ist da wesentlich höher.

 

7 Heimliche BDSM-Spiele

Heimliche BDSM-Spiele sind immer dann spannend, wenn die Umgebung nicht alles mitbekommen soll, ihr aber dennoch in der Öffentlichkeit spielen wollt.  

Letzte Woche ging es in meinem Artikel „BDSM-Spiele und Sex im Freien“ darum, was in der Öffentlichkeit erlaubt ist und was nicht. An welchen Orten man sich ungestört ausleben kann und wo man es lieber nicht tun sollte. Auch bin ich kurz auf das Thema heimliche BDSM-Spiele eingegangen und hatte euch hierzu einen Folgeartikel versprochen. Hier ist er!

Generell gilt, dass Sex in der Öffentlichkeit nicht strafbar ist. Aber ihr dürft niemanden dabei stören. Und so ist es auch beim Ausleben von BDSM. Natürlich darfst du deinen Sklaven im Wald an einen Baum binden und auspeitschen, aber das geht nicht an einem Wanderweg, der stark frequentiert wird und womöglich eine Familie mit kleinen Kindern vorbei fährt.

Da BDSM-Spiele in der Öffentlichkeit einen besonderen Reiz haben, möchte ich dir hier Möglichkeiten zeigen, wir du heimlich BDSM ausleben kannst, ohne eine Strafe der Justiz befürchten zu müssen. Denn Sex in der Öffentlichkeit kann ganz schön teuer werden. Näheres dazu findest du in meinem Artikel: BDSM-Spiele und Sex im Freien
Außerdem kann es sehr erotisch sein, wenn es zwischen euch ein „kleines Geheimnis“ gibt.

7 heimliche BDSM-Spiele in der Öffentlichkeit

  1. Nackt unter dem Mantel

Für Außenstehende nicht zu sehen, aber du hast deinen Sklaven oder deine Sub nur in Schuhen und Mantel mit nach draußen genommen. Vielleicht geht ihr so essen und der Kellner fragt nett „darf ich Ihnen aus dem Mantel helfen?“. Eine höfliche Frage kann auf einmal zu einer amüsanten Situation führen. Auch nackt in ein Taxi zu steigen oder draußen im Park spazieren zu gehen, kann sehr viel Spaß machen.

  1. Subs und Sklaven haben nicht ungefragt zu sprechen

Stell dir vor, du gehst mit deiner Sub oder deinem Sklaven Essen und er darf nicht ungefragt sprechen. Der Kellner fragt „was möchten Sie Essen?“ und du antwortest für ihn „er möchte einen Salat und dazu ein Wasser, vielen Dank“. Der Kellner wird deinen Sklaven verwundert angucken, aber er hat ja schließlich nur zu reden, wenn die Herrin ihn anspricht.
Dieses Spiel kann man im begrenzten Rahmen auch spielen, wenn Freunde dabei sind. Wenn der devote Part etwas gefragt wird, dann antwortet einfach die Herrin oder der Herr für ihn. Die Herrin muss jedoch aufmerksam den Abend verfolgen. Wenn er reden darf, dann kann sie dies zum Beispiel mit einer direkten Ansprache verdeutlichen „Matthias, möchtest du nicht antworten?!“. Vermutlich wird sich eure Umgebung etwas wundern, aber nachfragen wird wohl niemand.

  1. Tragen von eindeutigen BDSM-Symbolen

Ich stelle immer wieder fest, wie ahnungslos Außenstehende sind. Für mich eindeutige BDSM-Symbole, sind für andere Menschen nicht zu erkennen. Und selbst, wenn sie etwas merken würden, dann trauen sie sich meistens doch nicht, die Person anzusprechen. Zu diesen Symbolen gehören:
Das Halsband (weiterlesen) bzw. ein geschlossener Halsreif (Eufory) -Die schönsten Halsreifen gibt es im Eufory-Shop.
Der Ring der O (Amazon)
Schmuck mit Triskele (Amazon) Was es mit der Triskele auf sich hat, werde ich demnächst einmal in einem gesonderten Artikel erklären.
Das Tragen deines Halsbandes oder eines Halsreifs, den man selber nicht abmachen kann, ist für den Träger ein unglaubliches Gefühl. Man fühlt sich ausgeliefert, aber auch geborgen und zugehörig. Denn das Halsband (weiterlesen) symbolisiert, dass man zu jemanden gehört. Bzw. das man jemandem gehört!
Ich habe einen Kette mit einer Triskele als Anhänger. Arbeitskollegen haben mich schon darauf angesprochen, wie schön sie meinte Kette finden. Aber auf die Bedeutung kam bisher niemand.

  1. Seine Eier „zärtlich“ mit dem Fuß massieren

Eine Szene, die du bestimmt aus vielen Filmen kennst. Sie zieht heimlich unter dem Tisch ihre Schuhe aus und fährt zärtlich seinen Oberschenkel hinauf, um ihn immer heißer zu machen. Die BDSM Variante davon ist, dass du immer stärkeren Druck auf seine Eier und auf seinen Schwanz ausübst, bis er kurz vor dem explodieren ist. Aber natürlich muss er sich zusammenreißen, denn er möchte sich ja nicht im Restaurant, vor den Freunden oder den Kollegen blamieren, oder? Ich habe mir den Spaß mal im Restaurant gemacht, als wir mit den Eltern meines Partners Essen waren. Der zusätzliche Vorteil ist, dass mein Freund unglaublich auf Füßen steht. Durch die Jeans merkte ich, wie sein Schwanz immer härter wurde und er sich nicht mehr auf die Unterhaltung mit seinen Eltern konzentrieren konnte. Herrlich..!

  1. 5. Nippelklemmen unter dem Shirt oder Pullover

Die Nippelklemmen (Amazon) hier im Bild sind besonders unauffällig und lassen sich gut unter der Kleidung tragen. Und sollte Sub oder dein SKlave sich nicht benehmen können, dann kannst du sie bei nächster Gelegenheit direkt ein bisschen enger machen. Ich finde die Nippelklemmen klasse, da sie stufenlos einstellbar sind und man die Intensität langsam steigern kann. Häufig sind mir Nippelklemmen zu lasch oder für den Anfang zu doll. Daher mag ich es, wenn man sie nach und nach fester drehen kann.

  1. Die befehlende Bitte

„Würdest du mir bitte die Schuhe zubinden?!“ Eine Bitte, die von außen etwas merkwürdig klingt und eigentlich ein Befehl ist. Durch solche kleinen „Bitten“ kannst du deinem Sklaven/ deiner Sub heimliche Anweisungen geben. Weitere freundliche Befehle könnten sein „Hilf mir bitte in den Mantel“. Was besonders bizarr wird, wenn die Sub ihrem Herren in den Mantel hilft. Oder auch „hol mir doch bitte ein Bier“, vermutlich denken deine Freunde jetzt, dass du ein absoluter Obermacho bist. Und sind dann im nächsten Moment neidisch, dass deren Partnerin das nicht macht.
Weitere freundliche Bitten könnten sein „Möchtest du nicht den anderen Anwesenden ein Getränkt anbieten?“, „Schatz, du siehst müde aus, vielleicht möchtest du dich schon ins Bett legen?“, „Wolltest du nicht was zu Essen für uns machen?“, oder „Hattest du nicht vor noch zwei Flaschen Wein zu kaufen?“
Du siehst, die Möglichkeiten sind hier grenzenlos und du kannst ihm/ihr Befehle geben, ohne dass es all zu offensichtlich ist. Ich bin gespannt, ob dich deine Freunde darauf ansprechen werden. Schildere mir gerne deine Erfahrungen in den Kommentaren.

  1. Orgasmus per Fernbedienung

Mittlerweile lassen sich viele Sextoys per Fernbedienung oder sogar per Handyapp steuern. Die Fernbedienungen sind meisten so klein, dass man sie unauffällig in der Jackentasche, in der Hosentasche oder in der Handtasche der Lady verstecken kann. So kannst du unauffällig die Lust deines Partners steuern. Sextoys mit Fernbedienung lassen sich auch gut in BDSM-Spiele jeglicher Art integrieren. So hat man die Hände frei für andere Dinge und kann seinen Sklaven oder seine Sub wunderbar kontrollieren.

Die besten Sexpielzeuge mit Fernbedienung:

  • Das Vibro-Ei (auf den Link klicken)

    Dieses schöne Teil wird in die Muschi der Frau eingeführt und kann per Fernbedienung und je nach Model, auch per Handyapp gesteuert werden. Das Ei macht sehr viel Freude im Restaurant, beim Besuch der Eltern, im Kino oder aber auch nur beim Spazieren gehen. Nicht jede Frau kommt dadurch zum Orgasmus, aber anregend ist es in jedem Fall. Und zusätzlich auch noch ein gutes Training für die Muskulatur der Scheide.

  • Der Prostata Stimulator (Link zum klicken)

    Eine schöne Sache für jeden Mann, der auf anale BDSM-Spiele steht. Die Fernbedienung reicht 12m weit. So kann die Dame sich auf einer Party sogar etwas weiter entfernen und ihn aus der Ferne steuern. Wir hatten so einen Stimulator ohne Penisring, der echt super war, aber immer mal wieder rausgeflutscht ist. Mehr als Sitzen oder Liegen ist damit nicht möglich. Der Penisring bei diesem Prostata Stimulator müsste das Problem beheben, da er zusätzlich Halt gibt. Ich habe das Gerät auch gerade bestellt und werde dann berichten. *grins*

  • Eichel-Stimulator (Link zum klicken)

    Es handelt sich hier um den männliche Pandant zum Vibro-Ei. Man steckt eine Art Hütchen auf die Eichel und kleine Motoren sorgen für eine Vibration, die den Mann sogar zum Orgasmus bringen kann. Es gibt auch Stimulatoren, die über den ganzen Penis gehen. Ich habe bisher noch keine Erfahrungen damit gemacht, aber ich denke, dass werden wir demnächst mal nachholen. Hast du Erfahrungen damit? Wenn ja, dann freue ich mich über deinen Erfahrungsbericht in den Kommentaren.

  • Vibrationsklemmen (Link zum klicken)

    Diese Klemmen kannst du überall dran klemmen, wo auch immer es Spaß macht. An Nippel, an die Schamlippen, an den Hodensack, an die Vorhaut.. Der Kreativitiät sind keine Grenzen gesetzt. Die Klemmen vibrieren per Knopfdruck. Da sie recht groß sind, lassen sie sich vermutlich nicht so gut unter einem Shirt verstecken, wie die Nippelklemmen (Amazon), die ich dir oben vorgeschlagen habe.

  • Analplugs mit Vibration (Link zum klicken)

    Zum Tragen von Analplugs in der Öffentlichkeit „gezwungen“ zu werden ist eh ein besonders erniedrigendes Gefühl. Und wenn du dich bereits an den Plug gewöhnt hast erinnert dich deine Herrin oder Herr gerne per Knopfdruck daran, dass etwas in deinem Hintern steckt. Für Frauen ist es eher eine Erinnerung an den Plug und das Dehnungsgefühl, dass diesen Plug so spannend macht. Männer haben im Analbereich jedoch viel mehr Nerven als wir Frauen und können sogar über die Prostata einen Orgasmus bekommen. Daher sind vibrierende Analplugs für Männer etwas spannender, als für uns Frauen.

Wovon ich euch dringen abraten möchte

  • Auf keinen Fall solltet ihr öffentlich euren Sklaven bzw. eure Sub züchtigen. Gegen einen harten Griff in den Nacken oder gegen einen Klapps auf den Hinter spricht natürlich nichts. Aber schlagt euren Sklaven/ eure Sub niemals ins Gesicht oder so, dass es für andere nach körperlicher Gewalt aussieht. Außenstehende sehen nicht die Leidenschaft zwischen euch. Sie sehen vielleicht nur einen großen Mann, der seine zarte Sub ins Gesicht schlägt. Die Haut färbt sich langsam rot ind ihr laufen die Tränen runter.

    Was würdet ihr in so einer Situation denken? Bestimmt nicht „ach, die beiden haben wohl einfach nur Spaß zusammen“, sondern man würde im ersten Moment von einem Gewaltakt ausgehen. Was dazu führen kann, dass andere dazwischen gehen oder sogar die Polizei rufen. Mit heimlichen BDSM-Spielen hat das auf jeden Fall nichts mehr zu tun. Daher seid hier bitte sensibel und versucht euch in die Lage der Außenstehenden hinein zu versetzen.

  • Bitte verzichtet auch darauf andere Menschen in euer BDSM-Spiel mit einzubeziehen. Zumindest dann, wenn sie nicht aus der SM-Szene kommen. Ich habe schon häufiger gelesen und gehört, dass ein Dom oder Domina andere Restaurantgäste aufgefordert hat die Leine der Sub/ des Sklaven zu halten. Um nur ein Beispiel zu nennen. Oder die Sub musste am Nebentisch nach den Essensresten fragen.

Ich persönlich finde das unmöglich. Ich liebe BDSM, aber wenn ich mit meinem Partner Essen gehe, dann möchte ich nicht von anderen gestört werden. Dann möchte ich Zeit mit meinem Partner verbringen. Hinzu kommt, dass für viele die Situation eher etwas verstörend ist und man die anderen Restaurantgäste belästigt. Ich würde daher auch von zu offensichtlichen Symbolen, wie eine Leine beim Essen oder im Restaurant ein Fressnapf auf den Boden zu stellen abraten. Denn andere Gäste haben auch für ihr Essen bezahlt und fühlen sich mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit davon gestört. Auch wenn es für euch vielleicht ein großer Kick ist. Für sowas gibt es eine Vielzahl von BDSM-Veranstaltungen, bei denen sich die Gäste freuen in euer Spiel involviert zu werden.

Ja, da bin ich eine Spielverderberin! Wenn du es unbedingt offensichtlich haben möchtest, dann führe deine Sub in einer Einkaufspassage an der Leine herum. Da kann jeder weggehen, den der Anblicks stört. Aber im Restaurant ist das nicht so ohne weiteres möglich.
Wir BDSMler wünschen uns Toleranz von den Stinos. Aber das geht nur, wenn wir uns auch an gewisse Regeln halten und denen unser BDSM-Leben nicht aufzwingen. Zum Glück hast du ja jetzt 7 Ideen für heimliche BDSM-Spiele bekommen, mit denen du deine Leidenschaft auch in der Öffentlichkeit ausleben kannst.

Mein Fazit:

Es gibt viele Möglichkeiten BDSM-Spiele heimlich auszuleben und die Anschaffung von einem Spielzeug mit Fernbedienung lohnt sich auf jeden Fall und kann ich euch wirklich empfehlen! Fallen dir noch mehr heimliche „Spiele“ ein? Wenn ja, scheib mir deine Ideen in die Kommentare.

 

Die Spuren einer Session-Stolz oder Scharm?

Eine Intensive Session geht nicht nur unter die Haut, sondern auch auf die Haut. Auf deiner Haut entstehen die Spuren der Leidenschaft und der Lust. Durch Schläge bei einem Spanking entstehen blaue Flecke, durch festes zudrücken entstehen Quetschungen und durch Nadeln entstehen kleine blutende Wunden. Mal sind die Spuren gewollt, aber manchmal entstehen sie als Nebenprodukt und somit ungewollt.

Ich selbst liebe es nach einer Session, noch Tage später, die Spuren auf meiner oder auf seiner Haut zu sehen. Doch hat mein Umfeld hierfür nicht immer Verständnis. In diesem Artikel erfährst du, wie du Spuren vermeidest und wie du mehr erzeugst.

Spuren sind der Stolz der Sub

Die meisten BDSMler zeigen stolz die Spuren der letzten Session. Wenn ich die Spuren auf meinem Körper betrachte, dann läuft es mir wohlig über meinen Rücken. Sie erinnern mich an das intensive Erlebnis und es macht mich stolz, dass ich so viel aushalten konnte. Für meinen Partner ist es das Gefühl mich markiert zu haben. Nichts zeigt mehr „sie gehört mir“, als die Spuren nach einer Session.

Daher zeigen wir SMer gerne unsere Spuren. Als Sub möchte ich meinem Herrn gehören. Ich möchte, dass er seine Markierungen auf meinem Körper hinterlässt. Und es macht mich geil, durch deinen Blick auf meinen blauen Hintern an die letzte Session erinnert zu werden. Ich liebe diese kleinen Flashbacks..!

Du willst mehr Spuren nach deiner Session?

Du kannst gar nicht genug davon bekommen? Dann solltest du möglichst harte und dünne Schlaginstrumente beim Spanking verwenden. Sie sollten so wenig nachgeben wie möglich. Je fester, desto besser. Diese Schlaginstrumente sind zum Beispiel sehr gut geeignet:

Je dünner und härter ein Schlaginstrument ist, desto mehr Spuren erzeugt es auf der Haut. Daher sind die beiden genannten Schlaginstrumente besonders gut geeignet. Und ein Rohrstock zeichnet sogar wunderschöne Spuren auf dem Körper meines Partners, der sonst ehr keine Spuren bekommt. Männer haben was Blaue Flecke (Hämatome) angeht leider die besseren Gene. Aber dann muss die Lady eben stärker zuschlagen.   

Wenn es dir darum geht Spuren zu erzeugen, dann beginne dein Spanking ohne Vorwärmen. Damit ist gemeint, dass du direkt mit harten Schlägen loslegst. Was sehr fies ist, da sich der Körper deines Sklaven dann nicht so gut auf den Schmerz einstellen kann und die Schläge Schmerzhafter sind. Aber vielleicht ja auch ein zusätzlich, gewollter Nebeneffekt..? Beim Aufwärmen beginnt man normalerweise mit leichteren Schlägen und mit flachen Schlaginstrumenten, wie das Paddel oder den Flogger. Die Haut rötet sich dann und wird warm, erst dann geht es weiter mit den „härteren“ Instrumenten. Durch das Vorwärmen und die stärkere Durchblutung der Haut entstehen weniger Hämatome.

Wenn du auf regelmäßiges Spanking stehst, kann es jedoch passieren, dass sich der Körper daran gewöhnt. Das Bindegewebe verfestigt sich und du wirst weniger Blaue Flecke, als noch am Anfang, bekommen. Wechselt einfach häufiger mal die Stelle. Es muss ja nicht immer nur der Hintern sein. Die Innenschenkel sind doch auch eine tolle Stelle, oder?

Medikamente nehmen Einfluss auf die Spuren

Auch Medikamente, wie zum Beispiel ASS (Acetylsalicylsäure, bekannt als Aspirin) nehmen Einfluss auf die Blutgerinnung, sogar noch Tage später. Bitte verzichte aber aufgrund der Nebenwirkungen auf die Einnahme von ASS, nur um mehr Spuren zu bekommen.

Schilddrüsenmedikamente sollen ebenfalls die Entstehung von Hämatomen beeinflussen. Es gibt aber noch viele weiter Medikamente, die hier Einfluss nehmen. Solltest du regelmäßig Arzneimittel einnehmen, dann lohnt sich ein Blick auf die Packungsbeilage.

Wie Vanillas über die Spuren deiner Session denken

In den meisten Fällen reagieren sie völlig verständnislos. Es gibt nicht wenige Frauen, die von anderen gefragt wurden, ob sie zu Hause geschlagen werden. „Ja und ich finde es geil!“ ist dann auf jeden Fall die richtige Antwort. Nur kann man nicht immer so frei reden, wie zum Beispiel auf der Arbeit. Beim letzten Mal war jedoch ein deutlicher blaue Fleck an meinem Hals zu sehen und meine Kollegen dachten, es war ein Knutschlfeck. Ich habe den Spott dann mit Stolz über mich ergehen lassen.

Montags, direkt nach dem Wochenende, ist mein Sporttag. Ihr könnt euch also vorstellen, dass ich gerade an diesem Tag noch häufig die Spuren des Wochenendes auf meinem Körper trage. Zumal ich ja auch immer nackt gehe. Zu meiner Freundin habe ich mal gesagt, dass mir bestimmt bald jemand eine Visitenkarte für das Frauenhaus zusteckt. Aber bisher ist das noch nicht passiert. Bisher wurde ich immer nur angestarrt. Früher war es mir immer etwas unangenehm, heute grinse ich mir dabei einen.

Bitte keine Spuren auf meinem Körper!

Jedoch freut sich nicht jeder über Spuren auf seinem Körper. Die Gründe sind oft sehr verschieden. Einige haben Angst, dass sie auf der Arbeit bemerkt werden. Andere gehen in ein Dominastudio und die Ehefrau weiß nichts davon. Natürlich möchte man in so einem Fall nicht mit einem blauen Hintern nach Hause kommen. Vielleicht fliegst du aber auch bald in die Karibik und möchtest ohne Blaue Flecken am Strand liegen. Gründe kann es viele geben.

So kannst du Spuren vermeiden:

  • Vor dem Spanking den Körper aufwärmen:

    Du fängst am besten mit einem Paddel oder Flogger an und wärmst die entsprechenden Körperstellen durch sanfte Schläge auf. Wenn die Haut warm und leicht gerötet ist, dann ist sie aufgewärmt. Natürlich kommt es danach dennoch zu Spuren, wenn du jetzt zum Rohrstock wechselst, aber die sind meistens nicht so intensiv. Am besten zätzlich schlagen.

  • Verwende weiche Instrumente:

    Hier kannst du zum Beispiel auf ein Flogger oder ein Paddel zurückgreifen. Je Weicher, desto weniger Spuren werden erzeugt. Auch Schläge mit der Hand (auf dem Hintern oder im Gesicht) erzeugen meistens nur eine vorübergehende Rötung und seltener Hämatome

  • Verzichte auf Spanking oder andere Techniken, die Quetschungen verursachen:

    Wenn du auf keinen Fall Spuren auf deinem Körper möchtest, dann solltest du auf ein Spanking eher verzichten oder es sollte nur sehr leichte Schläge geben. Verzichte auch auf Beißen, oder ein sehr eng geschnürtes Bondage. Es gibt viele andere tolle Spielarten, die nicht zu Hämatomen führen.

  • Nimm Klammern:
    Bisher habe ich es noch nicht geschafft, an Nippeln, Schamlippen oder Hoden durch Klammern blaue Flecke zu verursachen. Also vielleicht eine gute Alternative.

  • Probiere es mit Strom:
    Zugegeben, viele haben Angst vor Stromspielen. Aber Strom ist eine tolle Sache und der Schmerzreiz ist ein ganz anderer, als mit der Gerte geschlagen zu werden. Und Strom garantiert keine Blauen Flecke. Gute Stromgeräte bekommst du zum Beispiel hier im Eufory Shop.

  • Verzichte auf bestimmte Medikamente:
    Wie bereits unter dem Punkt „Auch Medikamente nehmen Einfluss“ erwähnt, beeinflussen Medikamente deine Blutgerinnung und somit die Neigung zu Hämatomen. Wenn du keine Spuren möchtest, dann solltest du auf diese Medikamente nach Möglichkeiten verzichten. Und gegen Schmerzen lieber etwas anderes einnehmen, anstatt Aspirin und Co.

  • Kühle potenzielle Stellen:

    Du kennst das Prinzip schon von anderen stumpfen Verletzungen. Kühlen hilft, um Schwellungen und blaue Flecke zu vermeiden. Gibt es also eine Stelle, die nach der Session schon leicht anschwillt oder extrem rot oder schon leicht blau ist, dann hilft kühlen. Besonders schön wird es, wenn der dominante Part sich einen Eiswürfel holt und liebevoll deinen Po damit kühlt. Kühlen hat zu einem späteren Zeitpunkt übrigens keinen Effekt mehr und hilft nur direkt danach.

2 Tricks mit denen Spuren schneller verschwinden

Sollte es doch einmal unerwünschte Spuren gegeben haben und alles kühlen hat nichts geholfen, dann habe ich noch zwei Tricks für dich, um Spuren schnell wieder los zu werden. Grundsätzlich braucht der Körper 2-3 Wochen, damit Hämatome wieder verschwinden. Doch das kann eine lange Zeit sein, wenn sie unerwünscht sind. Daher habe ich hier 2 Tricks für dich. Es handelt sich um zwei Präparate, die du in der Apotheke oder auch bei Amazon erhältst. Zu Risiken und Nebenwirkungen frage aber bitte deinen Apotheker.

Heparin Salbe

Bei der Heparin Salbe handelt es sich um eine Creme, die du auf die betroffene Stelle einreibst. Hämatome verschwinden damit wirklich sehr schnell. Hier bei Amazon findest du eine Auswahl, die schon ab 6,00 EUR los geht. Nimm mindestens die Einheit 50.000, damit es wirkt. Generell sollte so eine Salbe in keiner Hausapotheke fehlen.

Globuli Arnica C30

Globuli Arnica C30, diesen Tipp erhielt ich mal von einer Krankenschwester. Generell hielt ich noch nie viel von Globuli, bis ich nach einer Operation mal ein riesiges Hämatom hatte, dass einfach nicht weg gehen wollte. Mit Arnica C30 ging es relativ schnell weg. Manchmal wunder man sich ja. Arnica gibt es ab ca. 10,00 EUR hier bei Amazon.

Können blaue Flecken gefährlich werden?

Normalerweise sind Hämatome harmlos und verschwinden nach 2- 3 Wochen von allein wieder. In seltenen Fällen kann es jedoch auch notwendig werden einen Arzt aufzusuchen. Das ist immer dann der Fall, wenn es zu Beschwerden wie Kreislaufprobleme, Fieber oder Bewegungseinschränkungen durch die Verletzungen kommt. Normalerweise sind die Spuren einer Session eher harmlos.

Eine weitere Art Spuren zu hinterlassen wäre durch extreme Beanspruchung.     Z. B. der Titten durch unentwegtes kneten und daran herumzotteln. Wie das des öfteren mit meiner Mama gemacht wurde, wenn die in meiner ehemaligen Schule, in einer Klasse splitternackt zur Schau gestellt war. (Immer vorne neben der Tafel, an 4 dafür vorgesehenen Ösen – ähnlich wie an einem Andreaskreuz arretiert) So dass die Schüler meine Mama den ganzen Unterricht übe so sehen konnten. Und oftmals mussten zwei Schüler meiner Mama da den ganzen Unterricht über die Titten kneten und daran herrumzotteln, an jeder Titte einer – während der Unterricht ganz normal weiterging. Infolge dessen hingen die Titten meiner Mama hinterher wie schlafffe Lappen herunter. Was wiederum ein geiler Anblick war. Und das dann für mehrere Tage oder Wochen bis sich ihre Titten wieder erholt hatten.

Wie stehst du zu Spuren? 

Veröffentlicht 12. November 2021 von babspn in splitternackt, Uncategorized, Unterhaltung, Zurschaustellung

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